Freitag, 22. August 2014

Alles neu macht der August

Die erste Woche in der neuen KiTa ist nun tatsächlich schon vorbei. Unglaublich wie viele neue Eindrücke man in 39 Stunden sammeln kann. Und dann hat man nur annähernd eine Ahnung davon, wie viele neue Eindrücke auf ein Kind einprasseln, das neu in die KiTa kommt. Da ist es doch wahrlich kein Wunder, wenn sie nach 3 Stunden Kindergarten ins Bett fallen und tief und fest schlafen. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Jetzt erstmal zu meinen Erlebnissen. Es war einfach wundervoll, so herzlich Willkommen geheißen zu werden. Sowohl von meinen Kollegen als auch von den Kindern und ihren Eltern wurde ich ganz toll aufgenommen. Ich finde mich schon gut zurecht und das Außengelände ist einfach nur toll! Viele Klettermöglichkeiten, viel Platz zum Fahren und Rennen und es gibt Rückzugsmöglichkeiten, so dass Kinder auch mal unbeobachtet spielen können.

" Elementare Erfahrungen, auf denen die weitere Entwicklung aufbaut wie in Pfützen 
planschen, auf Bäume klettern, sich in Wäldern und hinter Büschen verstecken, über 
Zäune springen, in der Erde tiefe Höhlen ausbuddeln, mit Obstkernen weitspucken, in 
Brombeersträuchern Höhlen bauen, nachts mit Freunden unter freiem Himmel in einem 
Zelt schlafen, Klingelstreiche unternehmen und weglaufen, Grimassen ziehen und 
Hosentaschen voller Schätze haben sind nicht nachholbar!
Basteln hingegen kann man im Altenheim immer noch."
Ich glaube diese KiTa hat sich dieses Zitat von Armin Krenz sehr zu Herzen genommen. Und das gefällt mir sehr! Hier scheint wirklich das Kind im Mittelpunkt zu stehen und nicht die Wünsche und Bedürfnisse von Eltern oder gar den Erziehern selbst. Ich finde es schön, Teil dieser KiTa zu sein und bin schon sehr auf nächste Woche gespannt!

Mittwoch, 6. August 2014

Auf in die berufliche Zukunft :)

Ich sehe grade, dass es fast einen Monat her ist, dass ich etwas geschrieben habe. Vor 6 Tagen endete mein Anerkennungsjahr und ich bin nun staatlich anerkannte Erzieherin. Zeit für ein kurzes Resümee:
Mein Anerkennungsjahr war schwierig, die Bedingungen waren die denkbar schlechtesten, die man sich vorstellen kann. Ich habe viel gelernt, allerdings hauptsächlich, wie es nicht laufen sollte und wie ich hoffe niemals zu werden. Zum Glück hatte ich eine engagierte, sehr liebe und kompetente Praxisanleitung und eine wirklich erfahrene und äußert menschliche Praxislehrerin. Zusammen haben sie mir so viel Rückhalt, Mut und Unterstützung gegeben, dass ich die Ausbildung gut abschließen konnte. Darüber bin ich sehr froh und glücklich, dass ich jetzt eine abgeschlosse Berufsausbildung vorweisen kann. Auch die Kinder in meiner Einrichtung waren für mich ein großer Anker, durch sie und auch durch das mir von den Eltern entgegengebrachte Vertrauen konnte ich die Freude an meinem Beruf behalten. Ich bin trotz aller Schwierigkeiten überwiegend gerne zur Arbeit gefahren und es war traurig, als dann der Moment des Abschieds kam. Ich bin aber auch erleichtert, dass ich die dortige Teamsituation jetzt hinter mir lassen kann. Eine weitere Sache habe ich gelernt: ich habe gelernt, wo meine persönlichen Belastungsgrenzen sind. Ich hoffe es wird nicht wieder so weit kommen.

Nun zum Titel dieses Blogbeitrages: ich habe heute Vormittag die Zusage für eine 39-Stunden-Stelle als Ergänzungskraft bekommen. Darüber war ich sehe erleichtert, weil es mich wirklich sehr belastet hat, noch keine neue Stelle zu haben. Aber das gehört nun der Vergangenheit an. Ich wechsel nun vom öffentlichen Dienst in eine Einrichtung unter katholischer Trägerschaft und ich bin schon sehr gespannt auf meine neue Arbeit. Ich freue mich darauf ohne schulischen Druck arbeiten zu können und bin (positiv) gespannt was dort auf mich zukommen wird! :)