Die erste Woche in der neuen KiTa ist nun tatsächlich schon vorbei. Unglaublich wie viele neue Eindrücke man in 39 Stunden sammeln kann. Und dann hat man nur annähernd eine Ahnung davon, wie viele neue Eindrücke auf ein Kind einprasseln, das neu in die KiTa kommt. Da ist es doch wahrlich kein Wunder, wenn sie nach 3 Stunden Kindergarten ins Bett fallen und tief und fest schlafen. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Jetzt erstmal zu meinen Erlebnissen. Es war einfach wundervoll, so herzlich Willkommen geheißen zu werden. Sowohl von meinen Kollegen als auch von den Kindern und ihren Eltern wurde ich ganz toll aufgenommen. Ich finde mich schon gut zurecht und das Außengelände ist einfach nur toll! Viele Klettermöglichkeiten, viel Platz zum Fahren und Rennen und es gibt Rückzugsmöglichkeiten, so dass Kinder auch mal unbeobachtet spielen können.
" Elementare Erfahrungen, auf denen die weitere Entwicklung aufbaut wie in Pfützen
planschen, auf Bäume klettern, sich in Wäldern und hinter Büschen verstecken, über
Zäune springen, in der Erde tiefe Höhlen ausbuddeln, mit Obstkernen weitspucken, in
Brombeersträuchern Höhlen bauen, nachts mit Freunden unter freiem Himmel in einem
Zelt schlafen, Klingelstreiche unternehmen und weglaufen, Grimassen ziehen und
Hosentaschen voller Schätze haben sind nicht nachholbar!
Basteln hingegen kann man im Altenheim immer noch."
Ich glaube diese KiTa hat sich dieses Zitat von Armin Krenz sehr zu Herzen genommen. Und das gefällt mir sehr! Hier scheint wirklich das Kind im Mittelpunkt zu stehen und nicht die Wünsche und Bedürfnisse von Eltern oder gar den Erziehern selbst. Ich finde es schön, Teil dieser KiTa zu sein und bin schon sehr auf nächste Woche gespannt!