Warum bin ich Erzieherin geworden?
1. Weil ich meinen Beruf nicht wegen des Gehaltes ausüben möchte.
2. Weil ich Kindern einen guten Start in das ("Bildungs"-) Leben ermöglichen möchte und in der frühen Kindheit die Grundbausteine dafür gelegt werden.
3. Weil ich allen Kindern, aber besonders denen aus schwierigen Familienverhältnissen, bedingunglose Achtung und Wertschätzung entgegen bringen und ihnen Gemeinschaft und Geborgenheit schenken möchte.
4. Weil ich mit Kindern die Welt, mich und sie selbst immer wieder neu entdecken und bestaunen möchte.
5. Weil Kinder die Zukunft unserer Gesellschaft und unseres Planeten sind und ich mir wünsche, dass sie es später besser machen als wir im Moment.
5. Weil ich von Kindern lernen möchte mich grade die kleinen Dinge des Lebens zu erfreuen.
6. Weil jedes Kind ein eigenes Wunder ist und ich gerne Umgang mit Kindern habe.
Aber Erzieherin bin ich nicht nur in der Einrichtung. Als Erzieherin bin ich ein Vorbild für Kinder und zum Teil auch für Eltern. Und dieses Vorbild möchte ich auch in meiner Freizeit sein. Hier einige Beispiele: ich wünsche Kassieren beim Einkaufen und Busfahrern beim Einsteigen einen guten Tag. Ich halte anderen die Tür auf. Lasse Leute an der Kasse vor, wenn sie weniger Ware als ich habe. Ich trage beim Fahrradfahren immer einen Helm, wenn ich nicht alleine bin, gehe ich nicht über rote Ampeln.
Erzieherin ist für mich mehr als nur ein Beruf. Für mich ist es eine Lebenshaltung!
Sehr schönes Statement, was genau meine Einstellung zu diesem Beruf trifft.
AntwortenLöschenIch wünsche dir, dass du diese Haltung beibehalten kannst und du nicht irgendwann durch praxisferne Gesetze und immer mehr Bürokratismus , überzogene Ansprüche durch Eltern und Umfeld deinen Idealismus verlierst und an deinem dadurch entstehendem Frust scheiterst. Es ist sehr erfreulich, dass es noch junge Kollegen gibt, die mit einer solchen Einstellung an unseren eigentlich wunderschönen Beruf herangehen. Viel Glück!
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